From Far Away
Almost.

Es ist so. Man geht vorwaerts, mal schneller, mal langsamer. Blickt zurueck, nach vorn und nach unten. Ich sehe meine Fuesse, stillstehen. Ich sehe den Asphalt und spuere die Schwere meiner Gliedmassen. Wie spaet ist es, welchen Tag und welchen Monat haben wir? Lange steht die Zeit schon still und ich irre umher. Es ist einfach so. Ich mache mir nichts mehr vor. Es fuehlt sich alles schwer, erniedrigend, aussichtslos an. Verluste ueber Verluste, verschlossen im Inneren, weil es sich nicht tragbar anfuehlte. Und doch war ich mir immer darueber im klaren, dass es eine Luecke gibt. Jetzt, wo ich hier stehe, frage ich mich wie es weitergehen kann. Ich weiss irgendwie geht es, irgendwann werden sich meine Fuesse vorwaerts bewegen, doch gerade stehe ich. Und stehe. Und blicke herab. Und lasse die Schwere zu. Nur dieses eine Mal. Bis es weitergeht.
24.10.13 21:18
 
Letzte Einträge: When we collide, we come together., Tatsache., You asked what is the scariest part?


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(29.10.13 21:48)
wunderschöner Text


besoindaffection (31.10.13 13:23)
Dankeschoen.


Yassi23 (17.3.14 20:17)
Wahnsinnig klasse geschrieben, der Leser fühlt richtig mit..
Total mitreißend und spricht mich persönlich sehr an.

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